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3.1. De Uitwerking Interceptie procedures


Een recent opgedoken instructiefilm van de Luftwaffe van het systeem van radar en radio-peiling,procedures (! zeldzaam), Auswertung en HF-jamming. Vergeet niet dat in dit filmpje typisch een voorbeeld is van overdreven Duitse Tuchtigkeit en laten we ook niet vergeten dat dit proces een onderdeel was van de verderfelijke Nazi-ideologie.
Afkomstig van National Archives and Records Administration USA.
 


Das Prozedure der Jagdleitung/overgenomen van http://de.wikipedia.org/wiki/Kammhuber-Linie


  1. Ein feindliches Flugzeug fliegt in den Ueberwachungsluftraum ein.
  2. Die vom Wurzburgriesen emittierten Signale treffen auf seine Aussenhaut und werden reflektiert. Je nach Sektor (relativ zur Sendeantenne) ist der auf die Traegerwelle modulierte Ton hoch oder tief.
  3. Das reflektierte Signal wird von einer Freya-Station empfangen. Der Techniker hort auf seinen Kopfhorern z.B. links ein lautes, rechts ein leises Signal gleicher Frequenz und laesst somit seine Antenne ein wenig weiter nach links ausrichten. Die einzelnen Fluegel seiner Antenne hatten namlich eigene Verstaerker und waren auf die Kopfhorerseiten geschaltet.
  4. Am Richtwinkel der Freya-Anlagen kann er nun ablesen, aus welcher Richtung das Signal kommt.
  5. nun schaltet er Vergleichstone auf seine Kopfhorer und kann so durch die entstehenden Akkorde und die Schwebungen (oder den Gleichklang) ermessen, in welchem Sektor sich sein Ueberwachungsobjekt relativ zur Wuerzburg-Station befindet. Daraus ist trigonometrisch die Position zu errechnen.
  6. Der Funkmessleiter meldet die Position an die Luftraumueberwachung und diese lasst die Signale auf ihrer taktischen Tafel markieren.
  7. Nun sollte der Luftraumueberwachung auffallen, wenn mehrere Freya-Anlagen das gleiche Signal verfolgen oder wenn ein Signal dabei ist, aus dem Ueberwachungssektor der einen Anlage heraus, in den Sektor einer anderen Anlage zu wechseln. Sie entscheidet welche Anlage dann welches Ziel verfolgt und befiehlt den uebrigen Anlagen die Ueberwachung der frei gewordenen Sektoren.
  8. Alsdann versetzt sie die Abfangjaeger der Lokalitaeten, die als Angriffsziel in Frage kommen, in Alarmbereitschaft (Piloten sitzen startbereit im Flugzeug und die Olwanne wird passiv vorgeheizt usw.). Dabei handelt es sich um klassische Jagdflugzeuge mit Signalbemalung.
  9. Zur gleichen Zeit werden Verfolgungsjaeger gestartet. Diese sind großtenteils voll nachtgetarnte Me 110 (umlackierte Variante C, ab Mai 1942 fast nur noch die G4 in ihren verschiedenen Ausführungen) und haben ab Februar 1942 ein Passiv- (Lichtensteingeraet, Rostenthal-halbe usw.) spaeter auch Aktiv-Radars (Lichtenstein SN und SN2, Neptunanlage und Flensburgsystem) und jagen den Bombern hinterher. Dabei muss man bedenken, dass die Jaeger selbst keine Navigationseinrichtungen hatten. Sie konnen sich hochstens an Flussen oder anderen nachts sichtbaren Landmarken orientieren.


Hier kam eine zweite Freya-Station ins Spiel, die den Jaeger verfolgte und ihn per Funk bis ans Ziel heranfuhrte. Dabei wurde, wenn moglich, der Jaeger gegen das Mondlicht an die Bomber herangefuhrt, so dass er die dunkle Silhouette vor den Wolken ausmachen konnte. Dabei war darauf zu achten, dass nur ein Jaeger auch einen Bomber/Staffel verfolgte, und nicht ein Jaeger auf einen anderen Jaeger stieß. Nicht nur aus Grunden der Okonomie!

  1. Liess sich in etwa abschatzen, welche Stadte als Ziel in Frage kamen, so wurden die Nachtjaeger dahingehend instruiert (was die Navigation erleichterte), alsdann wurden die Flakgurtel in Alarmbereitschaft versetzt. Diese riefen für die Stadt eine niedrige Alarmstufe aus (Beleuchtungsverbot usw.), meistens mit einer genauen Zeitangabe, wann mit dem Eintreffen der Bomber zu rechnen sei. War das Ziel klar ausgemacht, erging eine Fliegeralarmwarnung an die betroffene Stadt, Flak wurde bemannt und Suchscheinwerfer in Position gebracht. Die Abfangjaeger starteten und begaben sich auf die von den Freya-Stationen gepeilten Hohen.
  2. Wenn die Bomber gefaehrlich nah an die Flakgurtel der Industriegebiete/Hafenanlagen gelangt waren, drehten die zweimotorigen Nachtjaeger ab. Sie waren zu oft das Opfer der eigenen Flak gewesen, trotz Signalleuchtkugeln und eindeutiger Typisierung. Die Flak schoss einfach auf jedes mehrmotorige Flugzeug. Die Jaeger kehrten zu ihren Standorten zuruck, wurden aufgetankt und aufmunitioniert, oft starteten sie auch fuer einen zweiten Angriff gegen die ruckkehrenden Bomber (diese hatten allerdings aufgrund ihrer geringeren Ladung eine hohere Geschwindigkeit und eine grossere Flughohe, ausserdem eine geringere Prioritat).
  3. Den Luftkampf ubernahmen nun die einmotorigen Tag-Dammerungsjaeger. Diese waren schnell und wendig genug um in anfliegenden Bomberstaffeln zu manoevrieren, gleichzeitig waren sie mit ihrer Silhouette leichter von den Bombern zu unterscheiden.



Foto Bundesarchiv - Flakturm Berlin am Zoo

d.d. april 1942